Moringa superfood

SABINE GEISLER wird zusammen mit JINA OH das Yoga meets Ayurveda Retreat vom 10.- 17. Oktober 2015 als Ayurvedatherapeutin begleiten. Sabine ist praktische Ayurvedatherapeutin in der Ambulanz der Traditionellen Indischen Medizin in der Klinik Essen Mitte. Als Krankenschwester in diesem speziellen Bereich ist sie für die ayurvedische Ernährung der Patienten zuständig. Wir haben ihr fünf Fragen zur ayurvedischen Theorie gestellt.

Wieso Ayurveda? Was fasziniert Dich persönlich an Ayurveda? Vor der ayurvedischen Ausbildung habe ich über 10 Jahre in der Integrativen Medizin/Naturheilkunde gearbeitet. Der vorbeugende Gesundheitsaspekt in der Naturheilkunde und die Möglichkeit zur Selbsthilfe sind mir sehr wichtig geworden. Ayurveda bietet dieses umfassend.

 Was genau bedeutet Ayurveda und wo liegen die Ursprünge der Ayurveda ? Ayurveda ist eine Zusammensetzung der Sanskritbegriffe „Ayu“, das Leben und „Veda“ das Wissen. Somit heißt Ayurveda das „Wissen vom Leben“. Seine Ursprünge kommen aus Indien, genauer aus dem Delta des Indus, der heute in Pakistan liegt und ist ein über 5000 Jahre altes umfassendes naturheilkundliches Medizin- und Gesundheitssystem.

Ayurveda wird oft auch als „ganzheitliche Gesundheitsvorsorge“ beschrieben, was bedeutet das genau? Ayurveda gibt eine Sicht zum Verständnis der Zusammenhänge von Gesundheit und Krankheit im persönlichen Gleichgewicht des Menschen. Diese individuelle Balance zu finden steht daher stets im Mittelpunkt. Ernährung ist eine wichtige Möglichkeit, die eigene Gesundheit zu erhalten, Schwächen zu harmonisieren und so präventiv und individuell eine Ernährungsweise zu finden, die die eigene Konstitution unterstützt und stärkt.

Was ist das Besondere an ayurvedischer Ernährung ? Es handelt sich um ein deutlich anderes Prinzip als bei unserer Vollwertkost. Nahrungsmittel und Gewürze haben Eigenschaften wie warm, leicht, trocken oder kalt, schwer, feucht u.v.m. Sie beeinflussen die Verstoffwechselung und wirken sich auf die Verträglichkeit und Verwertung aus. Durch ungünstige Nahrungsmittelkombinationen kommt es zu einer schlechten Verwertung und damit zu toxischen Ablagerungsstoffen im Darm.

Wie lässt sich Ayurveda in den Alltag integrieren? Man muss nicht aufwändig kochen; wichtig sind frische Nahrungsmittel, die richtigen Gewürze und die Zubereitungsart. Wer sich nach ayurvedischen Prinzipien ernährt, spürt, dass er nach dem Essen deutlich mehr Energie hat. Nicht nur das Verdauungssystem lässt sich durch Gewürze stärken, sondern auch das Immunsystem. Sogar Gemütszustände wie Unlust, Ruhelosigkeit und Unkonzentriertheit sind dadurch beeinflussbar.

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